Stadtteil in Essen
Kammerjäger Steele
In kaum einem anderen Essener Stadtteil stehen zwei so verschiedene Baualter so dicht nebeneinander wie hier. Als Kammerjäger für Steele arbeiten wir deshalb im 21-geschossigen Wohnhochhaus genauso wie im Dachstuhl eines Gründerzeithauses am Hang über der Ruhr. Rufen Sie an: 0176 42876094. Die telefonische Beratung ist kostenlos und unverbindlich. Es gilt eine feste Einsatzpauschale ab 69 € (Anfahrt inklusive), zzgl. Material und Aufwand; den Gesamtpreis nennen wir verbindlich vor Arbeitsbeginn. Den Überblick über die Schädlingsbekämpfung in Essen finden Sie auf der Startseite.
- Bestimmung vor Bekämpfung
- Naturschutzkonform
- Preis vor Arbeitsbeginn


Was die Flächensanierung hinterlassen hat
Steele war von 1578 bis zur Eingemeindung 1929 eine eigenständige Stadt und ist mit 16.871 Einwohnern innerhalb Essens als Mittelzentrum eingestuft. Die Bausubstanz kam im Zweiten Weltkrieg vergleichsweise glimpflich davon — prägend wurde stattdessen die Flächensanierung der späten 1960er und frühen 1970er Jahre, „die bis dahin größte Flächensanierung in der Bundesrepublik“. Hunderte Fachwerk- und Gründerzeithäuser wurden abgerissen, an ihre Stelle traten Hochhäuser und Geschossbauten: das GAGFAH-Wohnhochhaus an der Bochumer Straße mit 21 Geschossen, später das Hochhaus der Kaiser-Otto-Residenz von 1988. Für unsere Arbeit heißt das: viele Wohneinheiten an gemeinsamen Strängen, gemeinsame Keller, gemeinsame Aufzüge. Bettwanzen wandern in solchen Häusern nicht von Zimmer zu Zimmer, sondern von Wohnung zu Wohnung. Dazu kommen die Senioren- und Pflegeeinrichtungen sowie das Alfried Krupp Krankenhaus Steele und das Knappschafts-Krankenhaus mit ihren Großküchen — klassische Ausgangspunkte für Schaben in Küchen- und Lagerbereichen.
Was die Abrissbagger stehen ließen, prägt die andere Hälfte unserer Einsätze. Erhalten geblieben sind Bauten der Gründerzeit und des Jugendstils, das Denkmalgebiet Hünninghausenweg und die denkmalgeschützten Wohnhäuser des architektonischen Expressionismus an der Schnütgenstraße im 1920er-Viertel oberhalb der Altstadt. Dort steckt viel altes, verbautes Holz in Dachstühlen und Decken, in dem Holzwurm und Hausbock aktiv werden können, und die gegliederten Dachlandschaften bieten Mardern reichlich Einstiege. Die Lage tut ihr Übriges: Der Steeler Stadtgarten wurde 1910/11 als Volkspark angelegt, umfasst 42 Hektar und liegt rund 40 Meter über der Ruhr — Gärten, Hanglagen und Parkränder sind der Grund für Wespen- und Hornissennester am Haus. Unten am Wasser sorgen Ruhrpromenade, Freibad, die Kleingartenanlage an Holbecks Hof und die Bahnböschungen für Rattendruck. Und am Steeler Verkehrsplatz, der „nach dem Hauptbahnhof zu den wichtigsten Verkehrsknoten Essens“ zählt, sitzen Tauben auf Bahnsteigdächern, Simsen und Vorsprüngen.

Leistungen in Steele
Für jede Art gibt es eine eigene Seite mit Vorgehen, Rechtslage und Preisrahmen:
Bettwanzen im Hochhaus bekämpfen
für Geschossbauten aus der Sanierungszeit und für Pflegeeinrichtungen, in denen viele Einheiten zusammenhängen.
Zur LeistungSchaben in Küche und Lager bekämpfen
Fußgängerzone, Kaiser-Otto-Platz und Grendplatz mit Lebensmittelgeschäften und Gastronomie, dazu Klinik- und Heimküchen.
Zur LeistungMäuse in Läden und Lagerräumen
Geschäfte des täglichen Bedarfs in der Fußgängerzone mit angeschlossenen Lagerflächen.
Zur LeistungRatten an Ufer und Böschung bekämpfen
Ruhrpromenade, Freibad, Kleingärten an Holbecks Hof und die Bahnböschungen.
Zur LeistungTaubenabwehr an Fassaden und Bahnsteigdächern
Steeler Verkehrsplatz sowie Hochhaus- und Geschäftshausfassaden.
Zur LeistungHolzschädlinge im Gründerzeit- und Jugendstilbau
Gründerzeit, Jugendstil, Denkmalgebiet Hünninghausenweg und die 1920er-Bauten der Schnütgenstraße.
Zur LeistungMarder vom Dachboden vertreiben
Hangwohnlagen über der Ruhr in direkter Nachbarschaft zum Stadtgarten.
Zur LeistungWespennest am Haus entfernen lassen
und Hornissen am Haus fachkundig umsiedeln — Garten- und Hanglagen rund um den 42 Hektar großen Volkspark.
Zur LeistungWenn es akut ist, hilft vorab: Schaben in der Küche entdeckt und Taubenkot sicher entfernen lassen.
Vom Anruf bis zum Termin
Sie rufen an und schildern kurz, was Sie sehen, wo und seit wann. Daraus lässt sich am Telefon meist schon einordnen, um welche Art es geht und wie dringend der Fall ist. Danach nennen wir den verbindlichen Gesamtpreis — vor Arbeitsbeginn, nicht danach. Gearbeitet wird mit behördlich zugelassenen Bioziden und Verfahren, durch sachkundiges Personal nach den Vorgaben des Gefahrstoffrechts. Wir vergeben kurzfristige Termine und schaffen es bei akutem Befall oft noch am selben Tag; wie das im Einzelfall aussieht, klären wir am Telefon — siehe Hilfe bei akutem Schädlingsbefall.
Steele liegt für uns günstig zum gesamten Essener Osten. Ebenfalls im Osten sind wir als Kammerjäger in Kray unterwegs, nordwestlich davon als Kammerjäger für Stoppenberg, und in der Innenstadt als Kammerjäger im Essener Stadtkern. Über Essen hinaus arbeiten wir im Umkreis Mülheim an der Ruhr, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg und Bottrop.
Häufige Fragen aus Steele
Im Hochhaus ist eine Nachbarwohnung befallen — reicht es, meine behandeln zu lassen?
In der Regel nicht. Bettwanzen und Schaben nutzen Leitungsschächte, Steigleitungen und Türspalten. Sinnvoll ist eine abgestimmte Behandlung mit der Hausverwaltung, mindestens der direkt angrenzenden Einheiten über, unter und neben der befallenen Wohnung. Wir sagen Ihnen nach der Kontrolle, welcher Umgriff fachlich nötig ist.
Mein Haus liegt im Denkmalgebiet Hünninghausenweg. Darf am Dachstuhl überhaupt gearbeitet werden?
Ja, aber mit Sorgfalt. Bei tragenden Holzbauteilen gilt die DIN 68800, und bei Denkmälern ist die Denkmalschutzbehörde einzubeziehen. Wir prüfen zuerst, ob der Befall aktiv oder längst erloschen ist — das entscheidet über den Aufwand — und wählen das Verfahren danach.
Wir betreiben eine Pflegeeinrichtung. Was ist bei Bettwanzen zu beachten?
Wichtig ist, nichts zu verschleppen: Matratzen und Textilien nicht durch Flure tragen, Bettwäsche bei mindestens 60 °C waschen, keine Eigenbehandlung mit Sprays. Wir kontrollieren Zimmer für Zimmer, behandeln gezielt und kontrollieren nach.
Zahlt das der Vermieter oder ich?
Als Orientierung, keine Rechtsberatung: Nach § 535 BGB ist die Bekämpfung grundsätzlich Vermietersache, außer der Mieter hat den Befall nachweislich verursacht. Gerade im Geschosswohnungsbau lässt sich eine Ursache selten einer einzelnen Wohnung zuordnen. Im Streitfall hilft ein Mietrechtsexperte weiter.
Aus der Praxis
Wie die Arbeit vor Ort aussieht

