Leistung
Ameisen bekämpfen in Essen
Ameisen bekämpfen zu lassen wird in Essen meistens zwischen Frühjahr und Hochsommer zum Thema. Der Anlass ist fast immer derselbe: eine Ameisenstraße, die von der Terrassenfuge über die Schwelle bis zur Küchenzeile läuft, Tiere an Zuckerdose, Honigglas oder Katzenfutter, kleine Erd- oder Sandhäufchen zwischen Platten und Fugen — oder plötzlich geflügelte Ameisen am Fenster, wenn ein Volk schwärmt. Rufen Sie uns an: Schädling Bernhardt, 0176 42876094.
- Bestimmung vor Bekämpfung
- Naturschutzkonform
- Preis vor Arbeitsbeginn


Das ist ärgerlich, aber selten dramatisch. Ameisen sind keine Gesundheitsschädlinge; sie sind vor allem hartnäckig. Und sie kommen wieder, solange das Nest lebt — genau da setzen wir an.
Wer da läuft und wo das Nest sitzt
Im und am Haus haben wir es meist mit **Wegameisen (*Lasius*) zu tun. Sie orientieren sich an Pheromonstraßen: Eine Arbeiterin findet eine Nahrungsquelle, markiert den Weg, und innerhalb kurzer Zeit läuft eine ganze Kolonne dieselbe Linie. Das Entscheidende dabei ist: Das Nest sitzt in der Regel außerhalb der Wohnung** — im Mauerwerk, unter Terrassenplatten, in der Fuge, unter der Treppenstufe, am Fundament. Was Sie in der Küche sehen, ist nur das Ende der Versorgungslinie.
Deshalb unsere wichtigste Bitte vor dem Termin: Wischen Sie die Straße nicht weg. Sie ist unsere beste Spur zum Nest. Beobachten Sie stattdessen, wo die Tiere hereinkommen und in welche Richtung sie draußen verschwinden.
Vor jeder Maßnahme steht die Artbestimmung. **Waldameisen (*Formica*) sind besonders geschützt** — ihr Nest darf nicht bekämpft oder zerstört werden. Wegameisen im Haus sind dagegen unkritisch. Wer im Garten pauschal etwas ausbringt, riskiert also, eine geschützte Art zu treffen. Sind die Tiere in Ihrer Küche übrigens nicht ameisenförmig, sondern flach, glänzend braun und nachtaktiv, hilft welches Insekt in der Küche unterwegs ist bei der Einordnung.

Was wir tun
- Artbestimmung Wegameise oder geschützte Art, das entscheidet über alles Weitere
- Nestlokalisierung Wir verfolgen die Laufstraßen nach außen und suchen den Nesteingang an Fugen, Platten, Sockel, Mauerwerk oder Wärmebrücken
- Ködergel und Köderdosen , deren Wirkstoff von den Arbeiterinnen ins Nest getragen und dort verteilt wird. Das bekämpft die Kolonie an der Wurzel statt nur die sichtbaren Tiere
- Abdichten der Laufstraßen und Zugänge Fugen, Schwellen, Fensterrahmen, Leitungsdurchführungen
- Nachkontrolle , ob die Straße erloschen ist und keine neue entsteht
- Beratung , was die Terrasse für Ameisen attraktiv macht — offene Fugen, feuchte Sandbettung, Süßes und Tierfutter im Freien, Blattlaushonigtau an Kübelpflanzen
Nicht Teil der Leistung sind Pflasterarbeiten, das Neuverfugen von Terrassen oder Gartenumbauten. Wenn genau das die eigentliche Ursache ist, sagen wir Ihnen das ehrlich — manchmal ist eine dichte Fuge nachhaltiger als jede Behandlung.
Warum Sprühen das Problem verlängert
Die verbreitetste Reaktion ist der Griff zum Spray. Damit sterben die Tiere, die gerade auf der Straße laufen — und das Nest merkt davon nichts. Nach kurzer Zeit läuft eine neue Straße, manchmal an einer anderen Stelle, weil die alte Spur gestört wurde. Wer wöchentlich sprüht, hält den Befall damit über die ganze Saison.
Der zweite Fehler ist das Wegwischen der Straße vor der Begutachtung: Danach fehlt uns die Spur, und die Nestsuche wird deutlich aufwendiger. Und der dritte Fehler ist die fehlende Bestimmung — mit dem Risiko, eine besonders geschützte Art zu treffen.

So läuft Ihr Einsatz ab
Sie rufen an: 0176 42876094
Beschreiben Sie, wo die Straße verläuft, wohin die Tiere draußen laufen und seit wann es auffällt. Die telefonische Ersteinschätzung ist kostenlos
Termin
Ameisen sind ein planbares Thema; kurzfristige Termine sind trotzdem möglich
Begehung, Artbestimmung und Nestsuche
entlang der Laufstraßen
Verbindlicher Gesamtpreis vor Arbeitsbeginn
Köderausbringung
an den Laufwegen, danach Abdichten der Zugänge
Nachkontrolle
, weil die Wirkung über das Nest ein paar Tage braucht — sichtbar mehr Betrieb am Köder ist zu Beginn normal und ein gutes Zeichen
Bis zum Termin: Süßes, offene Lebensmittel und Tierfutter wegräumen oder dicht verschließen, Krümel und Honigreste entfernen — aber die Laufstraße selbst bitte stehen lassen.
Ihr Preis: feste Einsatzpauschale ab 69 €
Einsatzpauschale ab 69 €
Anfahrt inklusive, zzgl. Material und Aufwand. Den Gesamtpreis nennen wir Ihnen verbindlich vor Arbeitsbeginn — nicht danach.
- Lage und Zugänglichkeit des Nestes eine offene Terrassenfuge ist einfacher als ein Nest tief im Mauerwerk oder unter einer gepflasterten Fläche
- Zahl der Laufstraßen und Eintrittsstellen , die abgedichtet werden müssen
- Größe der betroffenen Fläche einzelne Küche, Terrasse mit Fundament, ganzes Grundstück
- Koloniegröße und daraus die Menge und Zahl der Köderpunkte
- Ob eine Nachkontrolle nötig ist, weil eine zweite Kolonie im Spiel ist
Die Faktoren im Zusammenhang erklären wir unter was den Preis bestimmt.
Sachkundig und artenschutzkonform
Wir arbeiten mit behördlich zugelassenen Bioziden und Verfahren durch sachkundiges Personal nach den Vorgaben des Gefahrstoffrechts. Bei Ameisen ist der wichtigste Teil unserer Sorgfalt die Artbestimmung vor jeder Maßnahme, weil Waldameisen besonders geschützt sind. Für unsere Arbeit gilt die gesetzliche Gewährleistung. Und wenn eine Behandlung gar nicht nötig ist, weil eine Fuge, ein Kübel oder ein Futternapf die Ursache ist, sagen wir Ihnen das.
Ameisen in Essen vor Ort
Ameisen sind ein Thema der Gärten, Terrassen und Innenhöfe — also nicht überall in Essen gleich stark. Dort, wo wir sie regelmäßig sehen:
In Werden ist es die lockere Wohnbebauung im Ruhrtal mit ihren Gärten und Terrassen, an deren Platten und Fundamenten die Nester sitzen: Ameisen an Terrassen in Werden. In Frohnhausen sind es die begrünten Innenhöfe der alten Werkssiedlungs- und Blockbebauung und die Kleingartenanlage am Postreitweg: Ameisen in den Innenhöfen Frohnhausens. In Kettwig liefern die Gärten und Terrassen der Gartenstadt-Siedlungen Kemmannsberg und Schmachtenbergviertel sowie die Neubaulagen am Kettwiger Ruhrbogen den passenden Untergrund: Ameisenbekämpfung in Kettwig. Und in Bredeney sind es die gartennahen Bürgerhaus- sowie Ein- und Zweifamilienhauslagen an den Ruhrhöhen: Ameisen an Fundamenten in Bredeney.
In dicht bebauten, gartenarmen Lagen der Stadt spielt das Thema dagegen kaum eine Rolle — darum finden Sie hier bewusst nur diese vier Stadtteile. Kommen wir zu Ihnen in einen anderen Stadtteil: Wir fahren selbstverständlich trotzdem hin.
Einsatzgebiet: ganz Essen sowie im Umkreis Mülheim an der Ruhr, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg und Bottrop.
Häufige Fragen
Warum reicht es nicht, die Ameisen wegzusprühen?
Weil das Nest davon unberührt bleibt. Sie treffen nur die Arbeiterinnen auf der Straße, während die Kolonie weiterproduziert. Ködergel wirkt anders: Der Wirkstoff wird ins Nest getragen und dort verteilt.
Warum bestimmen Sie erst die Art?
Weil Waldameisen (*Formica*) besonders geschützt sind und nicht bekämpft werden dürfen. Die im Haus üblichen Wegameisen (*Lasius*) sind unkritisch. Ohne Bestimmung wäre jede Maßnahme ein Risiko.
Soll ich die Ameisenstraße vorher wegwischen?
Bitte nicht. Die Straße führt uns zum Nest und ist damit der wichtigste Anhaltspunkt vor Ort. Nahrungsquellen dürfen Sie natürlich wegräumen.
Was bedeuten die geflügelten Ameisen an meinem Fenster?
Das ist der Schwarmflug, mit dem geschlechtsreife Tiere ausfliegen und neue Völker gründen — ein saisonales Ereignis, meist an einzelnen warmen Tagen. Die Tiere selbst sind harmlos; ein Hinweis auf ein Nest in unmittelbarer Nähe ist es aber allemal.
Was kostet die Ameisenbekämpfung?
Es gilt eine feste Einsatzpauschale ab 69 € (Anfahrt inklusive), zzgl. Material und Aufwand. Den Gesamtpreis nennen wir verbindlich vor Arbeitsbeginn, sobald wir Nestlage und Umfang gesehen haben.
Zahlt bei Ameisen in der Mietwohnung der Vermieter?
Als Orientierung, keine Rechtsberatung: Nach § 535 BGB schuldet der Vermieter eine Wohnung in vertragsgemäßem Zustand, weshalb die akute Bekämpfung grundsätzlich zu seinen Lasten geht — es sei denn, der Mieter hat den Befall nachweislich verursacht.