Stadtteil in Essen
Kammerjäger Stadtkern
Im Stadtkern wohnen nur 4.428 Menschen — gearbeitet, verkauft und bewirtet wird hier dafür in großem Maßstab. Als Kammerjäger für den Stadtkern haben wir es deshalb selten mit dem klassischen Einfamilienhaus zu tun, sondern mit Ladenlokalen, Lagern, Gastroküchen, Büroetagen und den wenigen Wohnhäusern dazwischen. Sie erreichen Schädling Bernhardt unter 0176 42876094; die telefonische Ersteinschätzung ist kostenlos und unverbindlich. Es gilt eine feste Einsatzpauschale ab 69 € (Anfahrt inklusive), zzgl. Material und Aufwand; den Gesamtpreis nennen wir verbindlich vor Arbeitsbeginn. Der Stadtkern gehört zum Einsatzgebiet der Schädlingsbekämpfung Essen.
- Bestimmung vor Bekämpfung
- Naturschutzkonform
- Preis vor Arbeitsbeginn


Warum es hier anders ist
Der Stadtkern ist der flächenmäßig kleinste Stadtteil Essens und zugleich der am dichtesten genutzte. Im Zweiten Weltkrieg wurden rund 90 Prozent aller Gebäude zerstört oder schwer beschädigt — damit endete die alte Wohnnutzung. Was heute steht, ist ganz überwiegend Nachkriegs- und Neubau: Heroldhaus (1955), Allbauhaus (1956), Kennedy-Tower (2008/09), das Wohnquartier Kastanienhof (2016/17) mit 47 Mietwohnungen. Erhaltene Vorkriegsbauten wie das Deutschlandhaus von 1929, die Lichtburg oder das Hotel Handelshof sind die Ausnahme. Dazwischen liegen die Fußgängerzonen Kettwiger, Limbecker, Rathenau- und Viehofer Straße, das Einkaufszentrum Limbecker Platz, die Rathaus Galerie mit rund 80 Ladenlokalen, das Bankenviertel an der Lindenallee, Rathaus und Hauptpost sowie der zweigeschossige U-Bahnhof am Berliner Platz.
Aus dieser Nutzung folgt sehr direkt, welche Tiere hier ein Thema sind. Wo Warenhäuser, Lebensmittelmärkte, Center-Lager und Gastronomie auf engstem Raum zusammenliegen, geht es um Schaben, Mäuse und Lebensmittelmotten in Küchen, Verkaufs- und Vorratsräumen. Die Anlieferungshöfe und Müllstandplätze hinter den Fußgängerzonen sind der klassische Rattenpunkt. Große, gliederungsarme Fassaden mit Simsen, Vorsprüngen und Vordächern — Warenhäuser, Bürohochhäuser und das Umfeld des Hauptbahnhofs — bieten Tauben Sitz- und Nistplätze. Und Beherbergungsbetriebe mit hoher Gästefluktuation bringen das Bettwanzenthema mit, verschleppt über Gepäck.
Ebenso klar sagen wir Ihnen, was der Stadtkern nicht hergibt: alte Dachstühle, Gärten und zusammenhängende Grünlagen fehlen hier weitgehend. Holzwurm und Hausbock, Marder auf dem Dachboden, Wespen- und Hornissennester oder Ameisen an der Terrasse sind deshalb keine Stadtkern-Themen. Wer uns so etwas meldet, sitzt fast immer in einem Objekt am Rand des Bezirks oder in einem Nachbarstadtteil. Dann sagen wir das — statt eine Begehung zu verkaufen, die nichts bringt.

Leistungen im Stadtkern
Schaben in Küchen und Lagern behandeln
die Deutsche Schabe sitzt hier in Gastroküchen, Warenhaus- und Center-Lagern. Im Lebensmittelbereich arbeiten wir mit Monitoring und Dokumentation, weil das Hygienerecht sie verlangt.
Zur LeistungMäuse in Verkaufs- und Lagerflächen
Fallen und gesicherte Köderpunkte dort, wo offene Ware liegt, dazu das Abdichten von Kabel- und Rohrdurchführungen.
Zur LeistungRatten an Höfen und Müllplätzen bekämpfen
Köderschutzboxen an Anlieferung, Müllstandplatz und Kellerschacht, dokumentiert und mit Nachkontrolle.
Zur LeistungTaubenabwehr an Fassaden und Vordächern
tierschutzkonform montierte Abwehr an Sims, Vorsprung und Vordach. Taubenkot wird nur mit Schutzausrüstung und niemals trocken aufgewirbelt entfernt.
Zur LeistungBettwanzen im Beherbergungsbetrieb
diskrete Kontrolle von Zimmer und Nachbarzimmern, Behandlung mit Wärme oder zugelassenen Mitteln, Nachkontrolle.
Zur LeistungLebensmittelmotten im Warenlager bekämpfen
den Herd im Vorratsbestand finden, Ware sichten, mit Pheromonfallen kontrollieren.
Zur LeistungWie ein Schabenbefall in einer Küche typischerweise auffällt, beschreiben wir unter Schaben in der Küche erkennen; für den Vorrat im Büro oder in der Wohnung hilft Lebensmittelmotten im Vorratsschrank.

Ablauf und Erreichbarkeit
Sie rufen an und schildern kurz, was Sie gefunden haben, wo und seit wann. Wir vereinbaren einen Termin, sehen uns das Objekt an und nennen den verbindlichen Gesamtpreis, bevor wir anfangen. Gearbeitet wird mit behördlich zugelassenen Bioziden und Verfahren durch sachkundiges Personal nach den Vorgaben des Gefahrstoffrechts. Im Stadtkern legen wir Termine regelmäßig auf Zeiten außerhalb der Öffnungszeiten, damit Verkauf und Gastbetrieb weiterlaufen. Wir vergeben kurzfristige Termine und sind bei akutem Befall oft noch am selben Tag vor Ort — dazu kurzfristige Hilfe bei akutem Befall.
Auch rund um die City sind wir im Einsatz: Kammerjäger in Rüttenscheid südlich der Innenstadt, Schädlingsbekämpfung in Holsterhausen und Kammerjäger Altendorf ebenfalls im Essener Westen sowie Kammerjäger in Stoppenberg im Nordosten. Dazu kommen im Umkreis Mülheim an der Ruhr, Bochum, Gelsenkirchen, Oberhausen, Duisburg und Bottrop.
Häufige Fragen aus dem Stadtkern
Muss unser Ladenlokal in der Rathaus Galerie für die Behandlung schließen?
In den meisten Fällen nicht. Wir stimmen den Einsatz auf Randzeiten ab und behandeln zielgerichtet dort, wo der Befall sitzt. Wo Lebensmittel im Spiel sind, gehören Monitoring und eine schriftliche Dokumentation dazu — die brauchen Sie ohnehin, wenn das Veterinär- oder Gesundheitsamt nachfragt.
In unserem Hotel im Bahnhofsumfeld wurde eine Bettwanze gemeldet. Wie gehen Sie vor?
Wir kontrollieren das betroffene Zimmer und die angrenzenden Zimmer, weil sich Bettwanzen über Wand- und Leitungsdurchbrüche weiterbewegen. Bitte behandeln Sie nichts selbst mit Sprays und räumen Sie keine Matratze in den Flur — beides verschleppt den Befall. Textilien werden bei mindestens 60 °C gewaschen.
Gibt es im Stadtkern überhaupt Wespennester?
Praktisch kaum. Für Wespen und Hornissen braucht es Gärten, Grünlagen oder alte Dachstühle, und genau die fehlen nach der Kriegszerstörung im Stadtkern fast vollständig. Sollten Sie doch ein Nest haben, liegt Ihr Objekt vermutlich am Rand des Stadtteils — rufen Sie an, wir ordnen das am Telefon ein, bevor jemand anfährt.
Wer zahlt bei einem Befall in einer Mietwohnung im Stadtkern?
Als Orientierung, keine Rechtsberatung: Nach § 535 BGB ist die akute Schädlingsbekämpfung grundsätzlich Sache des Vermieters, weil die Wohnung in vertragsgemäßem Zustand zu halten ist. Anders liegt es, wenn der Mieter den Befall nachweislich verursacht hat. In Häusern mit Verwaltung sprechen wir den Ablauf gern direkt mit der Hausverwaltung ab.
Aus der Praxis
Wie die Arbeit vor Ort aussieht
