Ratgeber
Mäuse im Keller
Kleine dunkle Krümel neben dem Vorratsregal, ein angenagter Kartondeckel, und abends trippelt es hinter der Wand. Mäuse im Keller sind einer der häufigsten Anrufe im Herbst und Winter — dann rücken die Tiere aus Garten, Beet und Grünfläche in die Gebäude. Die Hausmaus kommt durch Spalten, die kaum dicker sind als ein Bleistift, also durch fast jeden Kellerschacht und jede Rohrdurchführung. Das ist ärgerlich, aber gut lösbar. Sie erreichen Schädling Bernhardt unter 0176 42876094; es gilt eine feste Einsatzpauschale ab 69 € (Anfahrt inklusive), zzgl. Material und Aufwand; den Gesamtpreis nennen wir verbindlich vor Arbeitsbeginn.
- Bestimmung vor Bekämpfung
- Naturschutzkonform
- Preis vor Arbeitsbeginn


So erkennen Sie es
- Reiskorngroßer Kot: , meist entlang von Wänden, in Regalen oder hinter Kisten
- Nageschäden: an Kartons, Verpackungen, Kunststoff, Dämmung oder Kabeln
- Trippeln und Kratzen: , vor allem nachts, in Wänden und Zwischendecken
- Nestmaterial: aus zernagtem Papier, Stoff oder Dämmwolle in ruhigen Ecken
- Ein modriger Uringeruch: in schlecht belüfteten Räumen
Wo Sie suchen: Keller, Vorratsraum, Küche, Hohlräume in Wand und Decke, hinter Geräten und unter Einbauten.
Die Abgrenzung, auf die es ankommt. Deutlich größerer, dunkler und länglicher Kot von etwa 1 bis 2 cm spricht nicht für Mäuse, sondern für Ratten — und dafür gelten andere Regeln, siehe Ratten statt Mäuse — was dann gilt. Wichtiger noch ist die Art: Die Hausmaus hat keinen Schutzstatus und darf bekämpft werden. Verschiedene heimische Wühl-, Wald- und Spitzmäuse können dagegen geschützt sein. Deshalb steht die Artbestimmung vor jeder Maßnahme — eine Verwechslung ist nicht nur ärgerlich, sondern rechtlich relevant. Finden Sie Gespinste und Larven in Mehl oder Müsli statt Kot, geht es um ein anderes Thema: Lebensmittelmotten im Vorratsschrank.

Was Sie jetzt tun — und was nicht
- Vorräte in dichte Behälter umfüllen Glas, Metall oder feste Kunststoffdosen statt Tüte und Karton
- Sichtbare Eintrittsspalten notieren Kellerfenster und Lichtschächte, Rohrdurchführungen, Spalten unter der Kellertür, Lüftungsöffnungen
- Angenagte Lebensmittel entsorgen und die Fläche gründlich reinigen
- Ruhige Ecken freiräumen , damit sich Spuren und Laufwege überhaupt zeigen
Nicht tun: tote Tiere ohne Schutz anfassen — nutzen Sie Handschuhe und werfen Sie sie danach weg. Und bekämpfen Sie nichts, was Sie nicht bestimmt haben; eine geschützte Art zu treffen, ist der teuerste Fehler in diesem Thema. Von offen ausgelegten Ködern raten wir in Haushalten mit Kindern oder Haustieren grundsätzlich ab.
So gehen wir vor
Am Telefon fragen wir, was Sie gefunden haben und wo. Vor Ort beginnt der Einsatz mit der Bestimmung: Handelt es sich um die Hausmaus oder um eine Art, die geschützt sein kann? Danach folgen Schlagfallen oder Köder, ausgebracht durch sachkundiges Personal mit behördlich zugelassenen Bioziden und Verfahren. Der Teil, der den Unterschied macht, ist das Abdichten der Eintrittsstellen — das ist der nachhaltige Teil der Arbeit, ohne den ein Kellerbefall im nächsten Herbst wiederkommt. Dazu gehören eine kurze Hygiene- und Vorratsberatung und eine Nachkontrolle, damit Sie wissen, ob wirklich Ruhe ist. Den kompletten Ablauf beschreibt Mäuse bekämpfen lassen.
Was kostet das?
Einsatzpauschale ab 69 €
Anfahrt inklusive, zzgl. Material und Aufwand. Den Gesamtpreis nennen wir Ihnen verbindlich vor Arbeitsbeginn — nicht danach.
- Die Größe und Verwinkelung des Kellers ein Abteil oder ein ganzes Untergeschoss mit Nebenräumen
- Die Zahl der Eintrittsstellen und wie schwer sie zugänglich sind
- Der bauliche Aufwand fürs Abdichten von Lichtschächten, Rohrdurchführungen und Spalten
- Der Befallsumfang und damit die Zahl der Fallen- oder Köderstellen
- Die Nachkontrolle , mit der der Einsatz abgeschlossen wird
Wie das im Einzelnen zustande kommt, steht unter woraus sich der Preis ergibt.
In Essen vor Ort
Woher die Tiere kommen, hängt sehr an der Lage. In Werden ist es die garten- und waldnahe Randlage im Ruhrtal, aus der Mäuse im Herbst in die Gebäude einwandern — siehe Mäuse aus Garten und Wald in Werden. In Borbeck sind es der Einzelhandel der Fußgängerzone und der Wochenmarkt am Neuen Markt am Bahnhof, deren Läden und Lagerräume den Druck erzeugen, dazu Kammerjäger in Borbeck. In Stoppenberg treffen Kleingewerbegebiete mit Lagern auf grün- und friedhofsnahe Randlagen rund um Hallopark und Friedhof am Hallo — mehr unter Mäuse in Lagern in Stoppenberg. Einen Überblick über alles Weitere gibt unsere Leistungen in Essen.

Häufige Fragen
Woher kommen die Mäuse plötzlich?
Meist von draußen, und meist im Herbst und Winter: Wenn es kalt wird, suchen Hausmäuse warme, futternahe Quartiere. Ein Kellerschacht, eine Rohrdurchführung oder ein Spalt unter der Tür reicht ihnen — die Hausmaus passt durch bleistiftdicke Spalten.
Warum bestimmen Sie erst die Art?
Weil nicht jede Maus bekämpft werden darf. Die Hausmaus hat keinen Schutzstatus. Heimische Wühl-, Wald- und Spitzmäuse können dagegen geschützt sein, und eine Verwechslung kann rechtlich relevant werden. Die Bestimmung dauert kurz und verhindert genau das.
Reichen ein paar Fallen aus dem Baumarkt?
Sie fangen vielleicht einzelne Tiere, ändern aber nichts an der Ursache. Solange die Eintrittsstellen offen sind, rücken neue Mäuse nach. Der nachhaltige Teil ist immer die Abdichtung.
Sind Mäuse im Keller gefährlich?
Sie verursachen vor allem Nage- und Verschmutzungsschäden und verunreinigen Vorräte. Fassen Sie tote Tiere und Kot nicht ohne Handschuhe an, wirbeln Sie nichts trocken auf und entsorgen Sie Lebensmittel, die Kontakt hatten.
Zahlt das der Vermieter?
Als Orientierung und keine Rechtsberatung: Nach § 535 BGB ist die Schädlingsbekämpfung grundsätzlich Vermietersache, weil er die Mietsache in vertragsgemäßem Zustand zu halten hat. Ein Befall über offene Bauteile im Keller gehört regelmäßig dazu. Melden Sie den Fund trotzdem umgehend der Verwaltung, bevor Sie beauftragen.
Aus der Praxis
Wie die Arbeit vor Ort aussieht
